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  • Recycling, Point-of-Care-Diagnostik, 3D-Druck / 2022

    Nachhaltige Medizintechnik für Mensch und Umwelt

    24. November 2022

    Sterile Einmalprodukte haben einen großen Anteil an dem Abfallaufkommen in Krankenhäusern und Arztpraxen. Hohe Hygienestandards setzen dem Prinzip »Reuse, Reduce, Recyle« gewisse Grenzen. Dennoch sollte der Anspruch einer nachhaltigen Medizintechnik sein, ressourcenschonender zu wirtschaften und ihre Produkte in eine Kreislaufwirtschaft zu überführen - damit Einweg-Produkte den Weg ins Recycling statt in die Müllverbrennung finden. Nachhaltige Medizintechnik kümmert sich auch um den Menschen in seiner Individualität. Künstlicher Ersatz (Prothesen) oder Stützstrukturen (Orthesen) für Gelenke und Körperteile erhalten oder verbessern Lebensqualität, wenn sie optimal auf die Ergonomie und Bedürfnisse von Patientinnen und Patienten angepasst sind. Diagnostik, die schnell und unkompliziert vor Ort beim Menschen (Point-of-Care), auch in strukturschwachen Gebieten einsetzbar ist, kann lebensrettend sein. Das Fraunhofer IWU ist überzeugt: der Beitrag der Produktion macht jeweils den entscheidenden Unterschied.

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  • All-In-One-Produktionsanlagen als attraktive Alternative zu hochkomplexen internationalen Lieferketten und stark arbeitsteiliger Wertschöpfung: was bislang nur für einfache Produkte aus einheitlichem Material denkbar schien, funktioniert dank MMAM und WEAM künftig sogar für elektrische Produkte mit Materialmix und hohem Elektronikanteil. Multi Material Additive Manufacturing (MMAM) basiert auf einem Wechselsystem für das Werkzeug. Zu diesen Werkzeugköpfen gehören Strukturdruckköpfe, die technische Polymere mit bis zu 500°C verarbeiten können, Pick and Place Köpfe, die Bauteile, elektronische Elemente oder Kontakte automatisiert einsetzen können und Drahtintegrationsköpfe, die verschiedenste Draht- oder Fasermaterialien während des Druckprozesses in das Bauteil einbringen und in gewünschten Bereichen mit Polymer ummanteln. Bei Wire Encapsulating Additive Manufacturing (WEAM) wird der Draht gleich mit gedruckt. Eine Weltneuheit bei WEAM: der Druckkopf kann endlos rotieren und damit Druckbild und Drahtintegration verbessern. Im Bereich des industriellen, kunststoffbasierten 3D-Drucks präsentiert das Fraunhofer IWU eine Weiterentwicklung des preisgekrönten SEAM-Verfahrens, das die Herstellung hoher Stückzahlen auch großer Kunststoffbauteile aus preisgünstigem Standard-Granulat erlaubt.

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  • Gemeinsam mit den Unternehmen der Region hat das Kunststoffzentrum Oberlausitz, der Zittauer Institutsteil des Fraunhofer IWU, seit seiner Eröffnung 2016 zahlreiche anwendungsreife Technologie- und Produktinnovationen in den Be-reichen Kunststoffverarbeitung, additive Fertigung, Leichtbau, Biocomposites und Wasserstofftechnologien geschaffen. Den steigenden Bedarf an Forschungsleistungen in diesen Bereichen beantwortet das Fraunhofer IWU mit der Erweiterung seines Forschungszentrums in Zittau auf eine Gesamtfläche von ca. 2.000 m². Zum hochmodernen Maschinenpark zählen nun innovative Anlagen zur additiven Fertigung großer Metall- und Kunststoffbauteile etwa für die Luft-fahrt, den Energieanlagenbau oder das Bauwesen, aber auch Maschinen zur wirtschaftlichen Herstellung naturfaserverstärkter Leichtbaustrukturen - beispielsweise für Verkleidungsteile in PKW und Schienenfahrzeugen. Im Beisein von Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer und Prof. Reimund Neugebauer, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft, hat das Fraunhofer IWU heute in Zittau Erweiterungsbau und neues Technikum feierlich in Betrieb genommen.

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  • Zuhause haben wir uns längst daran gewöhnt, das Licht auszuschalten, wenn es nicht mehr benötigt wird oder bewusster zu heizen. In Fabriken gibt es zahlreiche weitere, bisher weitgehend ungenutzte Möglichkeiten, den Energieverbrauch insgesamt zu senken und Lastspitzen zu glätten. Eine davon: der zielgerichtete Einsatz von Energiespeichern an Maschinen und Anlagen. Das Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU ist Koordinator im vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz geförderten Projekt »Energiespeicher in der Produktion« (ESiP), in dem der Prototyp für eine maßgeschneiderte, bedienerfreundliche Software entwickelt wird. Dieses Software-Tool wird alle gängigen Energiespeichertechnologien berück-sichtigen. Das Potential ist enorm: rund ein Drittel des Stromverbrauchs in Deutschland entfällt auf den Industriesektor; ESiP könnte helfen, dank intelligenter Zwischenspeicherung in jeder Fabrik bis zu 15 Prozent Strom einzusparen.

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  • Fraunhofer-Gemeinschaftsstand auf der »EuroBLECH«, 25. – 28. Oktober 2022 / 2022

    Die Referenzfabrik.H2 nimmt Fahrt auf: Lösungen zur effizienten Produktion von Wasserstoffsystemen

    18. Oktober 2022

    Die Referenzfabrik.H2 als neues Produktionssystem und einzigartige Wertschöpfungsgemeinschaft wurde erstmalig auf der Hannover Messe 2022 präsentiert. Sie bietet speziell abgestimmte Services für technologische Entwicklungen und ermöglicht einen schnellen, zielgerichteten Zugang zum neuen Geschäftsfeld Wasserstoff bzw. die Produktion der erforderlichen Komponenten. Ihre Partner können sich technologisch entwickeln und eigene Produkte, Anlagen und Dienstleistungen auf der virtuellen Plattform im Gesamtkontext Wasserstoffsystem-Produktion präsentieren und anbieten. Auf der EuroBLECH zeigt das Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU nun Lösungsansätze in der Blechbearbeitung für die Produktion von Elektrolyseuren und Brennstoffzellen auf.

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  • Am 22. September feierte das Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU in einem Festakt sein 30-jähriges Bestehen. Die Gründung des Instituts geht auf einen Beschluss des Senats der Fraunhofer-Gesellschaft von Oktober 1990 zurück, 14 Fraunhofer-Einrichtungen in Ostdeutschland zu schaffen. Eine davon war das heutige Fraunhofer IWU, die erste Einrichtung ihrer Art in den damals neuen Bundesländern. Zu den zahlreichen Gratulanten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft zählten Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer, Dr. Christian Vollmer, Vorstandsmitglied für Produktion und Logistik der Marke Volkswagen und Prof. Reimund Neugebauer, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft. 30 Jahre Fraunhofer IWU sind für das Leitinstitut in der ressourceneffizienten Produktion in erster Linie Anlass, aus dem Blickwinkel der Produktion verstärkt Nachhaltigkeitsaspekte zu betrachten.

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  • H2GO - Nationaler Aktionsplan Brennstoffzellen-Produktion / 2022

    Startschuss für das Wasserstoffzeitalter in der Lastenmobilität

    13. September 2022

    Bundesverkehrsminister Dr. Volker Wissing übergab heute in Berlin den Fördermittelbescheid über rund 80 Mio. Euro für »H2GO – Nationaler Aktionsplan Brennstoffzellen-Produktion«. H2GO bündelt die Aktivitäten von 19 Fraunhofer-Instituten mit dem Ziel einer signifikanten CO2-Reduzierung in der Lastenmobilität. Im Fokus stehen dabei Entwicklung und Rollout von industriellen Technologien zur wirtschaftlichen Produktion von Brennstoffzellen, vorrangig für den straßengebundenen Schwerlastverkehr. Die Gesamtkoordination des Forschungsverbundes mit den insgesamt fünf Teilverbünden liegt beim Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU.

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  • Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig zu Besuch im künftigen Hydrogen Lab Görlitz / 2022

    So geht Wasserstoff: mit dem Hydrogen Lab Görlitz in eine klimaneutrale Zukunft

    07. September 2022

    Sachsens Wirtschafts- und Arbeitsminister Martin Dulig informierte sich im Rahmen seiner Wirtschaftstour 2022 auf dem Siemens Energy Innovationscampus über den Stand der Aufbauarbeiten am Hydrogen Lab Görlitz (HLG), das voraussichtlich Ende 2023 in Betrieb gehen wird. Dulig: »Grüner Wasserstoff ist eine der zentralen Säulen der Energiewende. Gerade in den aktuellen Zeiten der Energieknappheit, werden Alternativen zu Erdgas immer wichtiger. Zudem fordern immer mehr potenzielle Investoren vor einer Entscheidung, dass wir im Freistaat ausreichende erneuerbare Energien zur Verfügung stellen müssen. Unser Ziel ist es, dass die Lausitz auch nach dem Strukturwandel die Energieregion im Land bleibt. Das Hydrogen Lab Görlitz leistet dafür einen entscheidenden Beitrag.«

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  • Die geplante Großforschungseinrichtung European Research Institute for Space Resources (ERIS) bringt Kompetenzträger aus den Bereichen der Weltraumforschung sowie der Rohstoff-, Produktions-, Infrastruktur-, und Versorgungstechnik zusammen. Die Forschenden sollen Weltraumtechnologien entwickeln, die auch ein nachhaltiges Leben auf unserem Planeten ermöglichen. Denn Weltraumtechnologien, die für Extrembedingungen auf Mond und Mars ausgelegt sind, zeigen auch Lösungswege für den Umgang mit knappen Ressourcen und eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft auf der Erde auf. Der ERIS-Campus soll in der Technologieregion Lausitz errichtet werden: dort, wo für die Weltraumforschung sehr wertvolle Strukturen und Kompetenzen bereits vorhanden sind. Die Anwendungsfelder bieten erhebliches Wachstums- und Geschäftspotenzial für die Region.

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  • Langjähriger Einsatz für die deutsch-israelische Kooperation / 2022

    Prof. Rafael Wertheim mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet

    07. Juli 2022

    Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer überreicht heute Professor Rafael Wertheim das Bundesverdienstkreuz am Bande. Die Bundesrepublik Deutschland ehrt damit Prof. Wertheims jahrzehntelangen Einsatz für die deutsch-israelische Kooperation.

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