Presseinformationen

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  • Zahlreiche Mitgliedsinstitute des ›Fraunhofer Kompetenzfelds Additive Fertigung‹ präsentieren ihre neuesten Forschungsergebnisse vom 16. bis 19. November auf der Messe ›formnext‹ in Frankfurt am Main. Sie überzeugen mit großer Anwendungsvielfalt in der Luft- und Raumfahrt, der Biomedizintechnik, im Automobilbau und der Energietechnik. Eine Reihe von Exponaten sind mit unterschiedlichen additiven Verfahren aus Kupfer gefertigt und werden u. a. als thermische Funktionskomponenten eingesetzt. Das Thermo¬management technischer Systeme lässt sich somit deutlich effizienter gestalten – bei gleichzeitig verringertem Bauraumbedarf. Ein weiterer Schwerpunkt der Präsentation sind filigrane Strukturen und programmierbare Materialien mit außergewöhnlichen Eigenschaften: So kann beispielsweise das Verformungsverhalten von Bauteilen anforderungsgerecht gestaltet und variiert werden. Das funktioniert während der elastischen Verformung mit einer veränderlichen Steifigkeit oder durch Querausdehnungseffekte auxetischer Materialien. Weitere Exponate veranschaulichen den industriellen 3D-Druck mit Keramik und Hartmetallen. Die Exponate sind in Halle 12.0, Stand D41 zu finden.

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  • Blechexpo 2021 - Internationale Fachmesse für Blechbearbeitung / 2021

    Fraunhofer-Konsortium entwickelt industrielles Herstellungsverfahren für Materialien zur Lärmminderung im Automobilbau

    26. Oktober 2021

    Es ist ein klassischer Zielkonflikt: Um Autos umweltfreundlicher zu machen, werden sie immer leichter. Weniger Gewicht führt zu weniger Kraftstoffverbrauch und das wiederum zu weniger CO2-Ausstoß. Leichtbaumaterialien zeigen aufgrund ihrer geringen Masse und der geringeren Materialdämpfung jedoch ein deutlich verändertes Schwingungsverhalten als herkömmliche Materialien. Dies kann zu ungewollten Geräuschen im Fahrzeuginnenraum führen. Zu viel Lärm mindert jedoch den Fahrkomfort und ist sowohl physisch als auch mental belastend. Auf der Blechexpo 2021 in Stuttgart zeigen Forschende des Fraunhofer-Instituts für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU vom 26. bis 29. Oktober, wie sich dieser Konflikt lösen lässt: Sogenannte vibroakustische Metamaterialien (VAMM) machen es möglich, dass Fahrzeugkomponenten leichter und zugleich deutlich leiser werden. Auf der Messe sehen Besucherinnen und Besucher Demonstratorplatten mit unterschiedlichen Designs vibroakustischer Metamaterialien, die zur Reduktion von Schwingungen im Fahrzeugbau eingesetzt werden können.

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  • Technische Akustik für End-of-Line-Qualitätskontrolle / 2021

    Millionenfach geklickt: Fraunhofer IWU entwickelt Akustikprüfung für Produktionsprozesse

    21. Oktober 2021

    An die Hardware von Computern, Notebooks oder Tablets stellen Nutzerinnen und Nutzer hohe Ansprüche. Beispielsweise muss das Anschlagen der Tastatur mit einem bestimmten, immer wiederkehrenden Geräusch verbunden sein. Dieses akustische Feedback ist daher auch für Cherry, einem führenden Hersteller mechanischer Schalter für Tastaturen, ein wichtiges Qualitätsmerkmal seiner Produkte. Um bei der Fertigung eines völlig neuen ultraflachen Schalters ›immer den richtigen Ton zu treffen‹, hat das deutsche Unternehmen auf externes Know-how zurückgegriffen. Forschende des Fraunhofer-Instituts für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU haben eine neue Akustikprüfung entwickelt, die in den Produktionsprozess integriert wurde. Sie sorgt dafür, dass nur Tastaturschalter mit dem typischen Cherry-Klickgeräusch die Fertigung verlassen und sichert damit millionenfach den exakten Sound.

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  • Funktionsintegrierter Leichtbau und Ressourceneffizienz / 2021

    15 Prozent weniger CO2: »In aktuellen Batteriegehäusen für E-Autos steckt noch viel Optimierungspotenzial«

    14. Oktober 2021

    Das Batteriesystem ist die zentrale Komponente eines E-Autos. Partner aus Forschung und Industrie demonstrieren nun im Projekt ›CoolBat‹, wie innovative Konstruktionsprinzipien, Materialien und Produktionsverfahren dazu beitragen, Gehäuse für diese Batteriesysteme klimafreundlich herzustellen und zugleich bessere Gebrauchseigenschaften zu integrieren. Die Batteriegehäuse werden dabei leichter und sparen bis zu 15 Prozent Kohlendioxid (CO2) – und das bei höherer Leistung des Batteriesystems, schnellerem Laden sowie mehr Reichweite. Darüber hinaus soll die Herstellung der Batteriegehäuse im Vergleich zu bisher angewandten Verfahren deutlich effizienter werden. Elektromobilität und Klimaschutz gewinnen damit weiter an Fahrt. Koordiniert wird das Vorhaben vom Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU.

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  • Clusters4Future: Gemeinsame Pressemitteilung der TU Chemnitz, TU Dresden, HTW Dresden sowie des Fraunhofer IWU / 2021

    Smarte Robotik für Handwerk und Industrie: Forschungsverbund arbeitet am Aufbau eines sächsischen Zukunftsclusters für Spitzentechnologie

    11. Oktober 2021

    TU Chemnitz, TU Dresden, HTW Dresden und das Fraunhofer IWU stehen gemeinsam im Finale der Zukunftscluster-Initiative (Clusters4Future) des Bundesforschungsministeriums. Mit ihrer Forschungs- und Innovationsstrategie bewerben sie sich um eine Förderung in Höhe von 45 Millionen Euro. Das Ziel: Menschen und Roboter arbeiten enger zusammen, um die Wettbewerbsfähigkeit von Handwerk und Industrie zu steigern.

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  • Robotik, Quantencomputing, Künstliche Intelligenz (KI), flexible Produktionssysteme, digitale Fabrikplanung und die effiziente Nutzung erneuerbarer Energien in Produktionsstätten – all das sind hochdynamische Forschungsfelder, an denen am Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU gearbeitet wird. Sie sind entscheidend für die Zukunft von Produktion und Industrie in Deutschland. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Fraunhofer IWU starten nun zwei Wissenschafts-Blogs zu den Themen kognitive Produktion und Fabrik der Zukunft, in denen sie über die eigene Forschungsarbeit und neueste Entwicklungen in diesen und weiteren zugehörigen Feldern berichten. Darüber hinaus stellen sie vielversprechende Projekte vor und besprechen interessante Veranstaltungen. Hinzu kommen wissenschaftlich-systematisierende Beiträge und Grundlageninformationen mit Nutzwert für Forschende und Partner in der Industrie. Aktuell informiert das Fraunhofer IWU auf seinen Social-Media-Kanälen in einer Themenreihe unter den Hahstags #kognitiveproduktion und #zukunftsfabrik über spannende Blog-Beiträge.

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  • Das Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU nimmt bei der Erforschung effizienter Wasserstoff-Technologien eine führende Rolle ein. Zuletzt starteten mit der ›Fraunhofer-Referenzfabrik zur Elektrolyseur-Massenproduktion‹, dem ›Nationalen Aktionsplan Brennstoffzellen-Produktion der Fraunhofer-Gesellschaft‹, dem ›HIC – Hydrogen and Mobility Innovation Center‹ und dem ›Fraunhofer Hydrogen Lab Görlitz‹ mehre Großprojekte, bei denen das Institut federführend, koordinierend oder als Partner tätig ist. Die Projekte zielen alle darauf ab, eine nachhaltig erfolgreiche Wasserstoffwirtschaft in Deutschland aufzubauen, um die Klimaschutzziele zu erreichen und Arbeitsplätze zukunftsfest zu machen. Nun kommt mit ›H2Wind‹ ein weiteres großes Forschungsprojekt hinzu – und das geht direkt an die Quelle: Die Forschenden des Fraunhofer IWU entwickeln bis 2025 Elektrolyseure und Wasserstoffspeicher, die im Meer betrieben werden können. Denn genau dort entsteht in Windkraftanlagen der nötige Strom zur Erzeugung und Weiterverarbeitung grünen Wasserstoffs. Teure Netzanschlüsse ans Festland entfallen. Das Projekt wird mit 3,5 Millionen Euro vom Bund gefördert.

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  • In E-Autos werden zukünftig mehr und mehr kohlenstofffaserverstärkte Kunststoffe verbaut. Sie sind leicht, stabil und bieten langfristig Kostenvorteile. Aber was geschieht mit diesen aufwändig produzierten Bauteilen, wenn sie – nach oft recht kurzer Nutzung – ausrangiert werden? Die Antwort lautet bisher meist: Sie werden auf der Mülldeponie entsorgt oder verbrannt. Um sie wirtschaftlich sinnvoll wiederzuverwenden, fehlt bisher die Technologie. Das wollen 20 Partner aus sieben Ländern, darunter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU, im europäischen Forschungsprojekt ›FiberEUse‹ ändern. Seit Juni 2017 haben sie Technologien und Produktideen für Faserverbundmaterialien entwickelt, die mechanisch bzw. thermisch recycelt werden. Die IWU-Forschenden wollten aber mehr: Auch die Aufbereitung und Wiederverwendung sollte möglich sein. Diesen Innovationspfad sowie weitere aus dem EU-Projekt resultierende Lösungen für zirkuläre Wertschöpfungsketten haben die Partner zum Projektabschluss auf der Mailand Design Week vom 5. bis 10. September 2021 vorgestellt. Für das Fraunhofer IWU war Justus von Freeden vor Ort. Der wissenschaftliche Mitarbeiter des Fraunhofer-Projektzentrums Wolfsburg präsentierte einen neuartigen Fahrzeugrahmen, der sich 30 Jahre lang wiederverwenden lässt. Im Interview blickt er zurück auf die Messe und erklärt, warum Bauteile für E-Autos so lange halten sollten.

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  • Grünen Wasserstoff konkurrenzfähig machen: Innovationspool für Industrie entsteht / 2021

    Fraunhofer startet Referenzfabrik für Elektrolyseur-Massenproduktion

    27. August 2021

    Die Kosten zur Herstellung von Elektrolyseuren für grünen Wasserstoff um mehr als ein Viertel senken – daran arbeiten Fraunhofer-Forschende aus Chemnitz, Görlitz, Aachen, Stuttgart und Halle (Saale) in einem neuen Großforschungsprojekt. Gemeinsam bauen sie eine Referenzfabrik auf, in der in den nächsten vier Jahren neue Produktionsverfahren entwickelt und geprüft werden können. Die besten und wirtschaftlichsten Verfahren werden parallel komplett virtuell nachgebaut und in einen Technologiebaukasten überführt, der es Industrieunternehmen erlaubt, vor der Planung einer Fertigung genau zu prüfen, mit welchen Produktionskosten sie für bestimmte Elektrolyseur-Typen rechnen müssen. Das Vorhaben trägt zur Erreichung der Klimaziele bei und stärkt den Wirtschaftsstandort Deutschland. Die Bundesregierung fördert es deshalb mit 22 Millionen Euro über das Wasserstoff-Leitprojekt »H2Giga«.

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  • Deutsch-polnisches Leistungszentrum der Fraunhofer-Gesellschaft bringt additive Fertigung in die Medizintechnik – erste Demonstratoren werden bereits Ende 2021 präsentiert / 2021

    3D-Druck: Wenn das intelligente Hüftgelenk Entzündungen eigenständig meldet

    28. Juni 2021

    Es geht um Hightech-Zahnersatz, um Prothesen, die Entzündungsreaktionen im Körper eigenständig erkennen oder individuell angepasste Sitze für Rollstühle. Ein deutsch-polnisches Leistungszentrum der Fraunhofer-Gesellschaft erforscht neue Technologien für den Einsatz von 3D-Druckverfahren, der sogenannten additiven Fertigung, in der Medizintechnik. Für die Fraunhofer-Gesellschaft ist es eines von zwei im März gestarteten internationale Leistungszentren, die sich explizit der grenzübergreifenden Zusammenarbeit widmen. Beteiligt am Zentrum »Additive Technologien für Medizin und Gesundheit« (ATeM) sind auf deutscher Seite das Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS in Dresden sowie das Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU in Chemnitz. Sie kooperieren mit der Fakultät Maschinenbau und dem Center for Advanced Manufacturing Technologies (CAMT) der Technischen Universität Breslau. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt das Projekt finanziell.

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