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  • Bislang blieb der Feinstaub aus dem Abrieb von Reifen und Bremsen in der europäischen Abgasgesetzgebung unberücksichtigt. Erst die Euro-7-Norm, die ab Ende 2026 für neu entwickelte (typzugelassene) und ab Ende 2027 für alle neu zugelassenen PKW und Kleintransporter in Kraft tritt, führt verbindliche Grenzwerte ein. Das Ziel: den Ausstoß von Feinstaubpartikeln mit einem Durchmesser von weniger als 10 Mikrometern, die tief in die Atemwege eindringen können, zu begrenzen. Solche Partikel gelten als besonders gesundheitsschädlich. Ein Projektkonsortium mit Beteiligung des Fraunhofer IWU stellt nun eine Bremsscheibe aus Edelstahl vor, die die strengen EU-Vorgaben problemlos erfüllt.

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  • Vorstellung auf der IFAT, 4. - 7. Mai 2026, Messe München / 2026

    Reparaturfähige Rotorblätter für Windkraftanlagen: damit Klimaschutz nicht zur Umweltbelastung wird

    28. April 2026

    Windturbinen und Rotorblätter sind auf eine Lebensdauer von etwa 20 Jahren ausgelegt, nach spätestens 30 Jahren steht ein Austausch an. Kurz nach der Jahrtausendwende setzte ein Boom bei Windkraftanlagen ein, sodass in Europa schon bald mehrere zehntausend Tonnen Verbundmaterialien ihr End of Life erreichen – pro Jahr. Dabei stellen ausgediente Rotorblätter aus glasfaserverstärktem Kunststoff die Kreislaufwirtschaft vor erhebliche Herausforderungen: Thermische Verwertung oder Schreddern zur Beimischung kleinster Faserreste in Zement sind keine nachhaltigen Optionen; eine Deponierung ist in der Europäischen Union aus guten Gründen untersagt. Für künftige Windkraftanlagen zeigt das Fraunhofer IWU gemeinsam mit Partnern im EU-Projekt RECREATE neue Wege bei Materialauswahl, Fügeverfahren und Design auf – damit verschleißende Komponenten austauschbar gemacht und aus recyclingfähigen Materialien gefertigt werden können.

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  • Das Fraunhofer Kompetenzfeld Additive Fertigung (Fraunhofer ADDITIV) ist mit einem vielseitigen Programm auf der rapid.tech 3D vertreten und gestaltet Inhalte aktiv mit. Es bietet mit einer Kombination aus Vorträgen »powered by Fraunhofer ADDITIV«, interaktiven Expert Tables sowie dem neuen Weiterbildungsformat der Short Courses zahlreiche Anknüpfungspunkte für Fachpublikum und Anwender.

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  • Der Platzbedarf einer Presse ist groß, die Betriebs- und Anschaffungskosten für Anlage und Werkzeuge sind enorm. Führt bei der Umformung von Präzisionsbauteilen tatsächlich kein Weg an einer Presse vorbei? Martin Wagner, Spezialist für Umformmaschinen, möchte im Projekt smartROLL den Gegenbeweis antreten. Mit den Projektpartnern teilt er die Überzeugung, dass komplexe Präzisionsbauteile wie Wärmetauscherplatten für Rechenzentren, Kühlplatten für Elektronik oder Steckerelemente in der Automobilindustrie künftig mit dem Hohlprägewalzen um bis zu 70 Prozent günstiger umgeformt werden können – ohne Qualitätseinbußen.

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  • Autonome Robotersysteme / 2026

    Perfekte Mensch-Maschine-Kooperation mit NeurOSmart

    FORSCHUNG KOMPAKT / 02. März 2026

    Wie gelingt intelligente Teamarbeit von Mensch und Roboter in der Produktion? Die Fraunhofer-Technologieplattform NeurOSmart verbindet Sensorik mit KI-gestützter Datenverarbeitung und energieeffizienten Chips, die die Arbeitsweise des menschlichen Gehirns nachahmen.

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  • Kreislaufwirtschaft – Papierverpackungen besser recyceln / 2026

    Papierverpackungen ohne Klebstoffe verschließen

    FORSCHUNG KOMPAKT / 02. März 2026

    Papierverpackungen bieten eine Reihe von Vorteilen gegenüber ihren Pendants aus Kunststoff: Sie zeichnen sich durch eine hohe Recyclingquote, geringere CO₂-Emissionen und niedrigere Entsorgungskosten aus. Allerdings lassen sie sich bislang nicht ohne zusätzliche Klebstoffe oder Kunststoffschichten verschließen – ein Nachteil für Herstellungs- und Recyclingprozesse. Im Projekt PAPURE entwickeln vier Fraunhofer-Institute ein laserbasiertes Verfahren, das komplett klebstofffreie Papierverpackungen ermöglicht.

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  • Klappern, Knacken und hochfrequente Schwingungen beeinträchtigen nicht nur den Komfort. Sie beeinflussen maßgeblich, wie die Qualität eines E-Bikes oder Performance-Rads im Premium-Segment wahrgenommen wird. Das Fraunhofer IWU und sein Entwicklungspartner bieten Herstellern von Bikes mit elektrischem Antrieb deshalb ein gemeinsames Prüf- und Entwicklungsprogramm an. In einem reflexionsarmen Raum am Fraunhofer IWU Dresden sind dank eines neu entwickelten Akustikprüfstands präzise akustische Untersuchungen möglich. Hersteller von E-Bikes können ihre Produkte mit dieser Testinfrastruktur schneller zur Serienreife bringen.

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  • Ein Verbrennungsmotor besteht in der Regel aus über 1000 Teilen und benötigt für die Kraftübertragung ein komplexes Getriebe. In Elektromotoren sind demgegenüber nur wenige hundert Teile verbaut, für die Kraftübertragung reicht meist eine einzige Fahrstufe. Viele Automobilhersteller beziehen wesentliche Komponenten und Teile für den Antriebsstrang von Zulieferern, die der Übergang zur Elektromobilität folglich besonders ›angeht‹. Der Transformationshub TuWAs hat für diese Unternehmen einen Baukasten aus Self-Assessment, Best Practices, E-Learnings und einem Trendradar entwickelt; dieser Fundus steht nun auch als mobiles Angebot zur Verfügung.

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  • Am 4. November brachte eine Ariane-6-Rakete erfolgreich den Erdbeobachtungssatelliten Sentinel-1D ins All. Künftig sollen die Starts der neuen Trägerrakete in enger Taktung erfolgen, damit Europa ein wichtiger Player in der Raumforschung bleiben kann. Ein perfekt synchronisiertes Produktionsnetzwerk, das Bauteile in höchster Präzision fertigt, ist für Luft- und Raumfahrtanwendungen essenziell. Sensorik kann dabei eine wichtige Rolle einnehmen, von der physischen Nachverfolgbarkeit der Teile bis hin zu Zustandsüberwachung und Qualitätsmanagement. Aber auch den Energieverbrauch in der Produktion macht leistungsfähige Sensorik besser beherrschbar.

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  • Die Deutsch-Tschechische Industrie- und Handelskammer (DTIHK) zeichnete am 11. November in Prag ein binationales Konsortium aus Fraunhofer IWU (Zittau), Technischer Universität Liberec sowie den Firmen Entry Engineering (Liberec), Lakowa GmbH (Wilthen) und RTT Automation GmbH (Zittau) für die herausragende, grenzübergreifende Zusammenarbeit im Rahmen eines anwendungsnahen Forschungsprojektes aus. Gemeinsam entwickeln die Partner Lösungen, um Fehler beim 3D-Druck großformatiger Bauteile mit ausgeklügelter Sensorik rechtzeitig zu erfassen und schnell zu korrigieren, bevor es zum Ausschuss kommt.

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