Forschungsprojekt

Pressgehärtete Strukturbauteile

Zielbranchen

Automobilindustrie, Fahrzeug- und Verkehrstechnologien, auch: Antriebstechnik, Nutzfahrzeugbau, Energietechnik, auch: rationelle Energieumwandlung, Energieeffizienz, Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen, Herstellung von Möbeln, Leichtbau, Luftfahrttechnik, Maschinenbau, Metallerzeugung und -bearbeitung, Nutzfahrzeugbau, Schienenbau, Schiffsbau, Stahlbau, Umformtechnik, Umwelt- und Nachhaltigkeitsforschung, Umwelttechnik, Weiße Ware, Werkzeugmaschinenbau

Problemstellung

Im Automobilbau finden zunehmend hoch- und höchstfeste Stähle Anwendung. Presshärtbare Stähle besitzen ein sehr hohes Leichtbaupotential. Der Presshärteprozess vereint die Formgebung mit einem Vergütungsprozess, wodurch Strukturbauteile mit sehr hohen Zugfestigkeiten von 1000 bis 1900 MPa gefertigt werden können. Durch diese Festigkeitssteigerung werden Wandstärken deutlich reduziert und Material und Masse gespart.

Lösung

  • Machbarkeitsanalysen
  • FEM-unterstützte Werkzeugauslegung und -optimierung
  • gekoppelte thermo-mechanische Simulation (Kühlsimulation)
  • Analyse und Optimierung des tribologischen Verhaltens
  • Entwicklung von Methoden zur Prozessüberwachung und -regelung
  • Auslegung und Integration alternativer Erwärmungs- und Kühlsysteme
  • Fertigungsstrategien für Bauteile mit maßgeschneiderten Eigenschaften
  • Prozessketten- und Methodenplanung für das Presshärten
  • Bewertung der Energie- und Ressourceneffizienz von Prozessen und Prozessketten