Für industrielle Zerspanungsprozesse stehen häufig nur begrenzte und wenig variierende Trainingsdaten zur Verfügung. Gleichzeitig können Prozessrauschen undkomplexe Wechselwirkungen zwischen Werkzeug, Werkstoff und Maschine die Vorhersage von Verschleiß und Qualität erschweren.
Hinzu kommen Herausforderungen im Werkzeug- und Formenbau:
- Fachkräftemangel und demografischer Wandel: Erfahrungswissen muss langfristig gesichert werden.
- Hoher Wettbewerbsdruck: Fertigungsprozesse müssen kontinuierlich optimiert werden.
- Begrenzte Trainingsdaten: Klassische Machine-Learning-Verfahren benötigen häufig große Mengen hochwertiger Daten.
- Prozessrauschen: Schwankungen erschweren zuverlässige Vorhersagen.
VIML untersucht deshalb, wie strukturiertes Expertenwissen genutzt werden kann, um ML-Modelle auch für datenarme und verrauschte Fertigungsprozesse nutzbar zu machen.