Karrieresprungbrett Jugend forscht

Wie hervorragend der Weg über den Wettbewerb Jugend forscht in die Wissenschaft und Wirtschaft funktioniert, zeigt der ehemalige Wettbewerbsteilnehmer Hannes Korn.

Hannes Korn, heute wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fraunhofer IWU, ging zwischen 2004 und 2008 beim Landeswettbewerb seiner Heimatstadt Bremen mit insgesamt sechs Projekten an den Start und gewann fünf Preise in den Fachgebieten Technik und Mathematik/Informatik. Seine 2007 eingereichte Arbeit »Die Produktionsstraße geht auf die Überholspur – schneller durch Wegoptimierung« hat dabei Parallelen mit einem Forschungsprojekt zu Industrierobotern, das kürzlich am Fraunhofer IWU abgeschlossen wurde. Heute ist Hannes Korn Spezialist für metallischen 3D-Druck. Er beschäftigt sich dabei unter anderem damit, wie sich mit dieser Technologie Knochenimplantate herstellen lassen, die ein wesentlich besseres Zelleinwachsverhalten aufweisen als herkömmliche. Dabei betont er die ressourcenschonende Herstellung. »Mich für Ressourcenschonung einzusetzen und an neuen Technologien zu forschen, die Ressourceneffizienz zum Ziel haben, ist mir auch ganz persönlich ein Bedürfnis.« Und auch der Kreis zum Wettbewerb Jugend forscht schließt sich: »Heute bin ich in meiner Heimatstadt Bremen Juror bei Schüler experimentieren, der Juniorensparte des Wettbewerbs Jugend forscht für Schüler bis 14 Jahre«, sagt der 30-Jährige Fraunhofer-Forscher nicht ohne Stolz.