Gestensteuerung in der Schwerlastrobotik gewinnbringend einsetzen

Wirft man einen Blick in Produktionshallen, so ist die Zusammenarbeit von Mensch und Roboter gang und gäbe. Oder besser gesagt: Das Nebeneinander arbeiten. Schwerlastroboter arbeiten zwar mittlerweile ohne Schutzzaun neben ihren menschlichen Kollegen, eine direkte Interaktion ist allerdings nicht möglich. Aus Sicherheitsgründen stoppt der Roboter bisher seine Bewegung, sobald der Mensch den statischen großräumigen Sicherheitsbereich um den Roboter herum betritt.

Eine neuartige Technologie aus dem Fraunhofer IWU steigert nun die Effizienz dieser Zusammenarbeit - und damit der gesamten Fertigung. Erstmalig wird eine direkte Kommunikation und Kooperation mit Schwerlastrobotern ermöglicht.

In der Produktion sieht diese Kooperation so aus: Betritt der Mensch den Arbeitsbereich rund um den Roboter, erkennt der Roboter dessen Gesten, Gesicht und Körperhaltung. Diese Daten nutzt er zum einen, um die Zusammenarbeit sicher zu gestalten, zum anderen zur Steuerung.

Auf der Hannover-Messe vom 1. bis 5. April stellt das Fraunhofer IWU die Entwicklung in der Halle 17, Stand C24 vor.

 

Nutzen für den Kunden

  • Effektive und sichere Zusammenarbeit

Alleinstellungsmerkmal

  • Erstmalige Realisierung einer Gestensteuerung in den Industriebereich  

Zielgruppe

  • Automobil- und Luftfahrtindustrie
  • Maschinen- und Anlagenbau