München  /  06. September 2021  -  12. September 2021

»Let's talk mobility«

IAA MOBILITY 2021

Fraunhofer IWU auf dem IAA Open Space

Wie können wir Mobilität klimafreundlich gestalten? Wie verändern neue Mobilitätskonzepte unsere Städte? Wie kommen wir in Zukunft von A nach B? Die Institute der Fraunhofer-Gesellschaft zeigen auf der IAA 2021 vom 7. bis 12. September 2021 in München gleich an zwei Orten ihr Know-how sowie ihre Konzepte und Lösungen für die Mobilität von morgen.

© Fraunhofer
© Fraunhofer IWU
Detailansicht einer technologieoptimierten Bipolarplatte aus Edelstahl
© Fraunhofer IWU
Hochgenaue Werkzeugfertigung am Fraunhofer IWU

Open Space: »Let’s talk mobility«

Das Fraunhofer IWU finden Sie auf dem Stand der Fraunhofer-Gesellschaft, dem IAA Open Space zentral am Königsplatz in München (Stand KP 185). Dort beantworten und diskutieren Expertinnen und Experten drängende Fragen zur Mobilität der Zukunft. 

Brennstoffzellen: Marktreife Fertigungsketten ermöglichen den wirtschaftlichen Durchbruch

Forschende des Fraunhofer-Instituts für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU, für Werkstoff- und Strahltechnik IWS, für Keramische Technologien und Systeme IKTS sowie des Fraunhofer-Instituts für Produktionstechnologie IPT arbeiten an der kostengünstigen, bedarfsorientierten und skalierbaren Serienproduktion von Brennstoffzellen. Dafür müssen auch neue Umformverfahren zur Herstellung von Bipolarplatten marktreif werden. Das am Fraunhofer IWU entwickelte Walzprägen bietet hier einzigartige Möglichkeiten, das charakteristische Flussfeld einer solchen Platte kontinuierlich durch eine rotierende Abrollbewegung einzubringen. Für die Beschichtung setzt das Fraunhofer IWS auf wenige Nanometer Kohlenstoff, der durch eine physikalische Gasphasenabscheidung (PVD) aufgebracht wird. Setzt man diese Verfahren auf Produktionsbändern ein, sinken die Fertigungskosten stark. Dieses Beschichtungsverfahren könnte zukünftig in eine Rolle-zu-Rolle-Produktionsanlage integriert werden, wie sie das Fraunhofer IPT entwickelt. Das wäre ein weiterer großer Schritt hin zur vollständig automatisierten und damit kostengünstigen Fertigungskette. Am Fraunhofer IKTS wird darüber hinaus ein weiteres Beschichtungsverfahren für die Massenproduktion erforscht. Hierbei wird Platin zielgerichtet auf die Membran-Elektroden-Einheit (MEA) aufgetragen, die zweite Hauptkomponente einer Brennstoffzelle.