Additive Fertigung

Im Bereich der Additiven Fertigung präsentiert das Fraunhofer IWU die Bandbreite für Funktionserweiterung durch und in additiv gefertigen Bauteilen.

Designfreiheit bei additiv gefertigten Greifern mit integrierten Sensoren

Die Live-Demonstration zeigt, wie sich die an einem Mini-SCARA-Roboter angebrachten Leichtbaugreifer an die Gegebenheiten diverser Objekte anpassen. Durch die Integration von Sensoren in die Greifer wird die Greifkraft in Echtzeit ermittelt und auf das Werkstück abgestimmt. Mithilfe additiver Fertigung und der resultierenden Designfreiheit lässt sich zudem eine beachtliche Erweiterung des Funktionsspektrums erzielen. Bei der Fertigung von kundenspezifischen Greiferlösungen werden somit passgenau Eigenschaften wie Steifigkeit, Festigkeit, Gewicht und Greiferfläche optimiert.

Nutzen für Kunden

  • Designfreiheit durch additiven Fertigung 
  • kundenspezifische Greiferlösungen mit angepassten Eigenschaften
    (Steifigkeit, Festigkeit, Gewicht, Bauraum, Greiferfläche, Festkörpergelenke, Sensorintegratio
    n)

Alleinstellungsmerkmal

  • Sensorintegration (Dehnmessstreifen zur Ermittlung der Greifkraft) in additiv gefertigten Greifer

 

Additiv gefertigter Fahrradrahmen

Kleinserienproduktion wirtschaftlich machen: Selektives Lasersinter- und Schmelzschichtverfahren bei Kunststoffbauteilen ermöglicht eine werkzeuglose Fertigung mit niedrigem Zeit- und Kostenaufwand sowie freier Form- und Bauteilgestaltung. Am Beispiel eines additiv gefertigten und mit Endlosfasern verstärkten Fahrradrahmens werden die herausragenden strukturmechanischen Eigenschaften (u.a. hohe Festigkeit) demonstriert.

Nutzen für Kunden

  • Freie Formgebung durch individuelle konstruktive Bauteilgestaltung
  • Werkzeuglose Fertigung und damit niedriger Zeit- und Kostenaufwand (für Einzelstücke und Kleinserien prädestiniert)
  • Herausragende strukturmechanische Eigenschaften (hohe spezifische Festigkeit und Steifigkeit von Fasermaterialien) ermöglichen Bauteile, die hohen mechanischen Belastungen unterliegen können
  • Bauteilsteifigkeit im Vergleich zu unverstärkten Bauteilen um 400 % gesteigert

Alleinstellungsmerkmal

  • Angepasste mechanische Eigenschaften durch Einbringen partieller Endlosfaserverstärkungen in additiv gefertigte Kunststoffbauteile