ProduktionsZukunft 1-2019

Der schnellste 3D-Drucker der Welt wird aktuell auf der Hannover Messe vorgestellt – eine zukunftsweisende Entwicklung unseres Instituts. Und wir machen noch mehr Druck für die Produktionstechnik von morgen: Auch Leiterbahnen lassen sich künftig drucken, was neue Horizonte im Automobilbau eröffnet. Diese nehmen wir auch durch den Einsatz künstlicher Intelligenz in den Blick. Dafür steht das Fraunhofer-Zentrum für Kognitive Produktionssysteme, das im Beisein von Bundesforschungsministerin Anja Karliczek in Dresden eröffnet wurde. Diese und weitere Themen finden Sie in der neuesten Ausgabe unseres Newsletters.

Wir wünschen spannende und interessante Lektüre.

Prof. W.-G. Drossel, Prof. R. Mauermann, Prof. M. Putz
Institutsleiter des Fraunhofer IWU

Der schnellste 3D-Drucker der Welt

© Fraunhofer IWU

Er heißt SEAM-HEX und sieben Kilogramm Kunststoff in einer Stunde zu drucken, ist für ihn kein Problem. Statt teurem Filament, einem energieintensiv hergestellten Kunststoffaden, verwendet er einfaches Granulat. Das macht die additive Fertigung mit SEAM-HEX rund 200 Mal preiswerter als vergleichbare Verfahren.

Produktiver dank künstlicher Intelligenz

© Fraunhofer IWU

Mit Eröffnung des Fraunhofer-Zentrums für Kognitive Produktionssysteme im Beisein von Bundesforschungsministerin Anja Karliczek und Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer gehört das Fraunhofer IWU zu den wichtigsten deutschen Adressen zur Erforschung künstlicher Intelligenz (KI) in der Produktion. Die Ziele der Wissenschaftler: Maschinen, die nie ausfallen und Anlagen die ihre Produkte stetig selbst verbessern – das sind nur zwei der Szenarien, die dank KI in der Produktion möglich sind.

Druck machen für die Automobilproduktion der Zukunft

© Fraunhofer IWU

Es klingt wie Science-Fiction, ist aber bereits Gegenwart: Leiterbahnen und Bedienelemente bei der Automobilproduktion direkt auf die Bauteile drucken. So lassen sich beispielsweise das aufwändige Konfektionieren und Verlegen von Kabelbäumen sparen und Gewicht deutlich reduzieren.

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Die saubere Alternative heißt Brennstoffzelle

© Fraunhofer IWU

Bei der Frage nach der Mobilität der Zukunft setzen wir auch auf die Brennstoffzelle. Auf Basis einer historischen Automobil-Vision entsteht in drei bis fünf Jahren ein Brennstoffzellen-Fahrzeug, das zugleich beweist, dass die Automobilproduktion in Stückzahl eins wirtschaftlich machbar ist.

Positionspapier zur Zukunft der Automobilproduktion

© Fraunhofer IWU

Die Automobilproduktion verändert sich aktuell tiefgreifend. Ein neues Denken ist gefordert. Als Antwort stellte der Sprecher der Fraunhofer-Allianz autoMOBILproduktion, Prof. Matthias Putz, am ersten Tag der Hannover Messe ein Positionspapier vor.

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