ProduktionsZukunft Dezember 2018

Die Highlights 2018: Projekte und Ergebnisse

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Wie sieht die Zukunft der Produktion aus? Welche Trends schaffen tatsächlich Mehrwert? Welche Lösungen gibt es aktuell? Diese und weitere Fragen beantwortet unser aktueller Jahresbericht mit spannenden Projektergebnissen. Eine Auswahl haben wir nachfolgend für Sie zusammengestellt. Zugleich starten wir mit der ersten Ausgabe der ProduktionsZukunft: Wir informieren Sie zu aktuellen Fragestellungen rund um das Thema Produktion, gepaart mit exklusivem Expertenwissen zu den neuesten Entwicklungen in der produktionstechnischen Forschung. Nur die Formalien der DSGVO können wir Ihnen nicht abnehmen:

Ja zur ProduktionsZukunft.

Wir wünschen spannende und interessante Lektüre.

Prof. W.-G. Drossel, Prof. R. Mauermann, Prof. M. Putz
Institutsleiter des Fraunhofer IWU

Eine neue Dimension der Elektromobilität

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Radnabenmotoren weisen den Weg in eine neue Dimension der Elektromobilität. In Bezug auf den Wirkungsgrad weisen sie enorme Vorteile auf. Allerdings widersprechen die aktuellen Motoren der Forderung nach möglichst geringem Gewicht und möglichst kleinem Bauraum. Die Wissenschaftler des Fraunhofer IWU haben eine Lösung für das Problem entwickelt.

Mensch und Industrieroboter in perfekter Choreographie

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Mensch und Industrieroboter schutzzaunlos zusammenarbeiten zu lassen, bietet viele Vorteile – besonders wenn es darum geht, große Lasten und komplexe Prozesse zu handhaben. Die Herausforderung dabei: Im Gegensatz zur Bewegung des Roboters lässt sich menschliches Bewegungsverhalten nicht immer durch exakt gleiche Bahnen beschreiben, vielmehr variiert es individuell. Der Roboter muss daher oft stoppen, die Produktion ruht. Wissenschaftler des Fraunhofer IWU setzen deshalb auf die Bahnkorrektur des Roboters.

Kleine Losgrößen wirtschaftlich herstellen

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Hand in Hand mit der Digitalisierung geht der Trend zur immer stärkeren Individualisierung industriell hergestellter Produkte. Dieser Trend geht so weit, dass Kunden auch im Automobilbau Unikate nachfragen, z. B. bei der Restaurierung von Oldtimern. Die Anwendung konventioneller Umformtechniken ist hier wegen der hohen Werkzeugkosten unattraktiv. Abhilfe schafft »SELF – Sequential Electromagnetic Forming«.

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Eine für alles: die flexible Messvorrichtung für den Karosseriebau

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Im Karosseriebau müssen Einzelteile und Baugruppen auf Zehntelmillimeter exakt gearbeitet sein. Um dies zu garantieren, werden die Komponenten immer wieder vermessen. Unabhängig vom Messverfahren müssen sie dafür in eine Vorrichtung gespannt werden, die sie in Position hält. Aktuell wird für jedes zu messende Objekt eine spezifische Vorrichtung entwickelt und beschafft. Das ist teuer und aufwendig. Wesentlich flexibler und effizienter ist das von Fraunhofer IWU und Promess Montage entwickelte »Promess Measuring Device«.

Design-prämierte Downhill-Skateboardachse, gefertigt durch selektives Laserstrahlschmelzen

Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie angenehme Feiertage sowie ein gesundes, erfolgreiches und glückliches Jahr 2019.

Die Institutsleitung und Mitarbeitenden des Fraunhofer IWU