Forschung für Innovationen

Zwanzig20 - Partnerschaft für Innovation

Mit der Innovationsinitiative »Zwanzig20 – Partnerschaft für Innovation« unterstützt das Bundesministerium für Bildung und Forschung BMBF im Projektzeitraum von 2013 bis 2019 speziell ostdeutsche Unternehmen bei Innovationen und Kooperationen. Insgesamt 59 Projektkonsortien hatten sich seinerzeit um den 500 Mio Euro umfassenden Fördertopf beworben.

Vier Konsortien, an denen das Fraunhofer IWU beteiligt ist, zählen zu den Gewinnern dieses Forschungsprogramms. Das Konsortium smart³ wird vom Fraunhofer IWU geleitet.

smart³: Forschung an intelligenten Materialien

 

Unter Konsortialführung des Fraunhofer IWU hat sich smart³ | materials – solutions – growth zum Ziel gesetzt, auf Grundlage von Smart Materials zukunftsträchtige Produkte zu entwickeln, technologische Pfadabhängigkeiten zu überwinden und mit der Verschmelzung von Struktur und Funktion einen Paradigmenwechsel im Produkt herbeizuführen.

AGENT-3D: Additiv-Generative Fertigung

 

Der schichtweise, dreidimensionale Auftrag von Werkstoffen eröffnet nicht nur völlig neue Möglichkeiten in Design und Konstruktion, sondern verspricht auch signifikante Einsparungen an Zeit und Kosten bei der Herstellung von Bauteilen und Werkzeugen. Im Projekt AGENT-3D soll die additiv-generative Fertigung zur Schlüsseltechnologie der Industrie 4.0 entwickelt und ihr industrieller Durchbruch ermöglicht werden.   

3Dsensation: Innovation in der Mensch-Maschine-Interaktion

 

Die Forschungsallianz 3Dsensation entwickelt Durchbruchsinnovationen in den 3D-Technologien und verfolgt das Ziel, Maschinen kognitive Fähigkeiten zu verleihen. Das Konsortium arbeitet an den Grundlagen für eine sichere und effiziente Interaktion von Mensch, Maschine und Umwelt in den zentralen Lebens- und Arbeitsbereichen Produktion, Gesundheit und Mobilität.

futureTEX: Zukunftsmodell für Traditionsbranchen in der vierten industriellen Revolution

Das Projekt futureTEX wird die Textilindustrie in Deutschland nachhaltig stärken. Das Fraunhofer IWU mit seinem Hauptsitz in Chemnitz - einem Traditionsstandort der Textilindustrie - nähert sich gemeinsam mit seinen Partnern der Textilindustrie 4.0. Wir prüfen dabei konkret, inwieweit bestehende Entwicklungen und Forschungsansätze aus dem innovativen Automobilbau synergetisch in die Textilbranche überführt werden können. Schwerpunkt ist dabei zunächst die weitere Digitalisierung der textilen Produktion. Die Vision: Die Schaffung operativ exzellenter textilindustrieller Wertschöpfungsnetzwerke.

IKT 2020 – Forschung für Innovationen

Das Programm »IKT 2020 – Forschung für Innovationen« des BMBF ist auf in Deutschland starke Anwendungsfelder ausgerichtet, in denen Innovationen in hohem Maße von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) getrieben sind. Neben der IKT-Wirtschaft selbst sind dies Automobil, Maschinenbau, Medizin, Logistik und Energie. Mit dem Zukunftsprojekt Industrie 4.0 soll in erster Linie die Informatisierung der Fertigungstechnik vorangetrieben werden.

Das Fraunhofer IWU ist Partner im Projekt SmARPro.

SmARPro – SmARt Assistance for Humans in Production Systems

 

Im Projekt »SmARPro« soll bis 2017 eine Plattform zur standardisierten Erfassung, Aufarbeitung und Bereitstellung produktionsrelevanter Informationen im Fertigungs- und Logistikumfeld entstehen. »SmARPro« zielt auf Augmented-Reality-basierte mobile Assistenzsysteme für den Aufbau und den Betrieb intelligenter Produktions- und Logistiksysteme (Smart Factory). Das Fraunhofer IWU ist für den Bereich Produktion verantwortlich.