Forschungsprojekt

Dynamische Scherenkinematik

Zielbranche

Maschinenbau

Problemstellung

Seit Beginn der parallelkinematischen Forschungen arbeitete das Fraunhofer IWU daran, das Prinzip auch in Großwerkzeugmaschinen anzuwenden. In dem vom Bundesforschungsministerium geförderten Leitprojekt ACCOMAT (Accuracy Controlled Machine Tool) verfolgten wir die Idee, eine kleine Hexapod-Einheit über ein großes Werkstück zu bewegen. Die Positionierung der Einheit wurde durch ein im Mikrometerbereich arbeitendes GPS unterstützt. Nachteile traten bei den Übergängen in die einzelnen Bereiche auf.

Lösung

So wurde weiter nach Möglichkeiten gesucht, die Vorteile der Parallelkinematik in den Großmaschinenbereich zu übertragen. Mit den Partnern Volkswagen, NILES-SIMMONS und METROM wurde das Konzept überlagerter Antriebsstrukturen umgesetzt. Die so entstandene Scherenkinematik verbindet die Dynamik einer Parallelstruktur mit dem großen Arbeitsraum einer seriellen Kinematik. Beide Kinematiken bewegen sich gleichzeitig, jedoch übernimmt die Schere die hochdynamischen Anteile und die schwerere Grundachse die langsameren Bewegungen. In einem Prototyp konnten die technologischen Vorteile dieser Lösung nachgewiesen werden.

Partner

Volkswagen, NILES-SIMMONS und METROM