Wasserstoff

Wasserstoff als Energieträger der Zukunft

Wasserstoff wird ein zentraler Baustein zur Deckung des Energiebedarfs in Deutschland. Am Fraunhofer IWU werden die dafür notwendigen Produktionstechnologien entwickelt. Es entsteht ein Kompetenzzentrum zur Entwicklung neuer wegweisender Lösungen für eine zukunftsfähige und nachhaltige Anwendung von Wasserstoff als Energieträger. Das umfasst zunächst die Herstellung, die Speicherung und den Transport von Wasserstoff, betrifft die Auswahl der Produktionsmaterialien und -verfahren und mündet in der grundlegenden Erneuerung von Antriebskonzepten und der Verbesserung der Infrastruktur. Das Fraunhofer IWU unterstützt auf diese Weise einen positiven Strukturwandel, damit neue und attraktive Arbeitsplätze in Industrie, Handwerk und Dienstleistung entstehen können.

Das große Potential von Wasserstoff haben Forscherinnen und Forscher des Fraunhofer IWU in einer Studie von Anfang 2020 erfasst. Am Beispiel der Wirtschaftsregion Lausitz zeigen sie die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von Wasserstoff. Er bietet die Möglichkeit, den Energiebedarf in der Lausitz bereits in den kommenden zehn Jahren so zu gestalten, dass klimaschädliche Kohlenstoffverbindungen verzichtbar werden. Unter Betrachtung aller potentiellen Wasserstoffverbraucher könnte bis 2030 der Gesamtbedarf an Wasserstoff in der Lausitz auf 160.000 Tonnen pro Jahr ansteigen.

Vor allem Brennstoffzellen-Antriebe für E-Autos gehören zu diesen Verbrauchern. In diesen Fahrzeugen sorgen Brennstoffzellen-Stacks für die nötige elektrische Energie. Stacks sind bisher aber nur langsam, wenig wirtschaftlich und mit sehr viel Aufwand herstellbar. Die Forscherinnen und Forscher des Fraunhofer IWU haben hier jedoch schon einen Durchbruch erzielt. Auf der Hannover Messe vom 20.-24. April 2020 präsentieren sie ihre Entwicklungsfortschritte.

Zu den Ergebnissen der Studie