Axialformen

Frequenzmoduliertes Axialformen

Das Axialformen ist ein Verfahren der Kaltmassivumformung, mit dem längs gerichtete Innen- und Außenprofile mit Net-Shape-Qualität in rotationssymmetrische Bauteile eingebracht werden können. Die rekursive Vorschubbewegung der Werkzeuge führt zu einer signifikanten Reduktion der Umformkraft gegenüber kontinuierlichen Verfahren. Dadurch können dünnwandige Leichtbaustrukturen mit umformtechnisch erzeugten Profilen versehen werden, ohne dass diese unter Einwirkung der Umformkraft versagen.

Die durch Axialformen erzeugten Formelemente zeichnen sich durch eine hohe Genauigkeit, gute Oberflächenqualitäten, einen kontinuierlichen Faserverlauf, eingebrachte Kaltverfestigungen und Druckeigenspannungen aus. Diese führen im allgemeinen zu einer gesteigerten Dauerfestigkeit.

  • Verwendung neuer, hochfester Werkstoffe
  • Verzahnungsherstellung ohne Nachbearbeitung
  • Herstellung komplexer Bauteilgeometrien

Prozesskettenentwicklung

  • Marktanalyse
  • Prozesskettenuntersuchung
  • Prozessoptimierung
  • Kosten-Nutzen-Rechnung
  • Entwicklung von Fertigungskonzepten
  • Planung und technologische Dimensionierung von Verfahren, Werkzeug  und Maschine

Entwicklung und Bewertung von Umformstrategien

  • Marktanalyse
  • Machbarkeitsstudie
  • Technologieentwicklung
  • Erarbeitung von Verfahrenskennwerten und optimaler Umformstrategien
  • Benchmarking
  • numerische Simulation
  • Prototypenfertigung

Qualitätssicherung

  • Zertifizierung nach ISO 9001
  • statistische Prozesslenkung (SPC)
  • FMEA

Maschinentechnik

  • Axialformer AXIMUS V02

Software

  • Simulationssoftware: Simufact, Forge, Ansys
  • Konstruktionssoftware: Pro Engineer Creo, Catia V5
  • statistische Versuchsplanung: Cornerstone