Gesenkschmieden

Umformung hochbeanspruchter Bauteile

Das Druckumformverfahren Gesenkschmieden kann für die Herstellung hochbeanspruchter Bauteile mit und ohne Grat angewendet werden. Es ist ein hochproduktives Fertigungsverfahren in vorwiegend großen Stückzahlen. Die Untersuchungen im Bereich des Gesenkschmiedens sind hauptsächlich im engen Zusammenhang mit den entsprechenden Umformaggregaten, der Werkzeugsystemtechnik und den umzuformenden Werkstoffen zu betrachten. Speziell in der Technologieentwicklung werden angrenzende Verfahren zum Beispiel für die Vorformung (Querwalzen) in die Untersuchungen zur Gesamtprozesskette mit einbezogen. Dabei können die speziellen betrieblichen Gegebenheiten und Erfordernisse individuell angepasst werden.

  • ressourceneffizientes Umformverfahren zur Herstellung komplexer Bauteile bei optimaler Ausnutzung des Einsatzmaterials
  • Gesenkschmieden als Umformverfahren für fast alle Materialien möglich (z. B. klassische Stahlwerkstoffe, Aluminium- und Magnesiumknetlegierungen, Nickelbasis- und Titanlegierungen)
  • hochproduktives Fertigungsverfahren mit kurzen Prozesszeiten bei hohem Automatisierungsgrad der umformtechnischen Prozessketten, einschließlich der Wärmenachbehandlung der Schmiederohteile
  • Halbwarmumformung als energieeffizientes Verfahren in der Großserienproduktion, speziell zur Verbesserung der Gefügestruktur und der Verkleinerung des Toleranzspektrums der Schmiederohteile
  • Präzisionsschmieden als Sonderverfahren in der Warmmassivumformung für Werkstücke mit höchsten Ansprüchen in ihrer Bauteilbeschaffenheit (Maß- und Masseeigenschaften, Feingliedrigkeit)

Prozesskettenentwicklung

  • Marktanalyse
  • Entwicklung von Prozesskettenmodellen in Verbindung mit der notwendigen Anlagen- und Maschinentechnik
  • Entwicklung von Fertigungskonzepten einschließlich Machbarkeitsstudien und Prototypenfertigung
  • Simulation des Umformprozesses
  • Prozessoptimierung / Kosten-Nutzen-Rechnung
  • Erarbeitung von Verfahrenskennwerten spezieller Werkstoffe

Entwicklung spezieller Werkzeugsystemtechnik

  • Marktanalysen
  • Machbarkeitsstudien
  • Entwicklung der Werkzeugtechnik für Pressen- und Hammertechnologien
  • generativ gefertigte Werkzeugtechnik in der Massivumformung
  • Werkzeugsimulation
  • Benchmarking
  • Prototypenfertigung

Qualitätssicherung

  • Einhaltung aller Regularien des QMS

 

Maschinentechnik

  • Kupplungsspindelpresse SPKA 2000 (Nennpresskraft 20 MN)
  • Hydraulische Zweiständerpresse HD 315 (Nennpresskraft 3150 kN)
  • Indirekte NE-Metallpresse BMP 630 (Nennpresskraft 6300 kN)
  • Hydraulische Zweiständerpresse PYZ 250 (Nennpresskraft 2500 kN)

Software

  • Simulationssoftware »Forge« und »Simufact«
  • Konstruktionssoftware Creo
  • Geomagic Design X (formerly Rapidform XOR)