Referenzprojekte zum Thema Schleif- und Honverfahren

  • Am Fraunhofer IWU wurde ein Prozessmonitoring-Konzept entwickelt, mit dem der Abrichtvorgang bei Schleifschnecken optimiert werden kann, um Kosten zu reduzieren. Dabei wird die homogene Profilausformung über die gesamte Schneckenbreite überwacht und somit die Abrichtzustellung minimiert. Außerdem können Aufschweißungen, Zusetzungen und Ausbrüche an der Schleifschnecke erkannt sowie der Verschleißzustand des Abrichtwerkzeugs beurteilt werden.

    mehr Info
  • Bei den Prozessketten im Powertrain-Bereich werden kostenbedingt gegenwärtig nur noch qualitätsbestimmende Schleifoperationen mit Kühlschmierstoff durchgeführt. Projektziel war deshalb eine energieeffiziente Feinbearbeitung mit Minimalmengenschmierung. Durch die Entwicklung einer thermisch optimalen Bearbeitungsstrategie konnte neben der Einhaltung aller Genauigkeiten die Bearbeitung innerhalb der Serientaktzeit ohne thermische Randzonenbeschädigungen erreicht werden.

    mehr Info
  • Ausgehend von positiven Effekten der Trockenbearbeitung in Zerspanungsprozessen kommen auch beim Honprozess die Minimalmengenschmierung (MMS) und Aerolsoltrockenschmierung (ATS) zur Anwendung. Zusätzlich werden der Späneabtransport und die Schneidkornkühlung durch den Einsatz von kryogener Kühlung mittels CO2 realisiert. Der Entwicklungsschwerpunkt liegt unter anderem in der Anwendung und Untersuchung von Strategien zur Zuführung des Kühlschmierstoffes in die Prozesszone.

    mehr Info
  • Ziel aktueller Forschung zur Prozessüberwachung und -regelung ist die Entwicklung eines sensorischen Werkzeughalters einschließlich Datenübertragung und Energieversorgung mit Systemcharakter. Dafür ist unter anderem die numerische Simulation der Störgrößenauswirkung, die Erarbeitung von Kompensationsstrategien von Störgrößen und die Konstruktion bzw. Fertigung neuartiger Werkzeuge für den geregelten Glattwalzprozess notwendig.

    mehr Info
  • Zur Optimierung des Nocke-Stößel-Kontaktbereichs wird die Technologie des Einkornritzens entwickelt, um Mikrostrukturen auf den Kontaktpartnern herzustellen. Diese dienen einerseits der Reibungsreduzierung und sollen andererseits den Einlaufprozess teilweise vorwegnehmen. Dafür werden unter anderem Prototypen mittels Laserstrukturierung entwickelt und umfangreiche Grundlagenversuche an gekrümmten Oberflächen durchgeführt.

    mehr Info
  • Mithilfe der Realisierung eines geregelten Schleifprozesses können wesentliche Potenziale bei der Produktivität und Qualität im Schleifprozess ausgeschöpft werden. Dabei wird das Schneidvermögen des Schleifkörpers sowie die Randzonenbeeinflussung des Werkstückes im Prozess bewertet und quantifiziert. Dies hat die Steigerung der Produktivität, Senkung der Nebenzeiten und Werkzeugkosten und Verbesserung der Prozesssicherheit zur Folge.

    mehr Info
  • Ziel aktueller Forschungsprojekte ist es, die Lücke zwischen den derzeit beim Wälzschleifen eingesetzten Sinterkorund-Werkzeugen und keramisch gebundenen cBN (kubisch kristallines Bornitrid) zu schließen sowie Entwicklungspotenzial abzuleiten. Ein Lösungsansatz ist der Einsatz von Schleifkorn mit geometrisch bestimmter prismatischer oder zylindrischer Form und die Anpassung des Volumenverhältnisses Bindung-, Schleifkorn- und Porenanteil.

    mehr Info
  • Um hohe Spantemperaturen zu verhindern, wird aufbauend auf Erkenntnissen aus der Zerspanung mit geometrisch bestimmter Schneide zusätzlich zur Minimalmengenschmierung eine Prozesskühlung mit kryogenen Gasen realisiert. Zur erfolgreichen Umsetzung werden unter anderem Untersuchungen zur signifikanten Senkung der Spänetemperatur vorgenommen, welche bei den Verfahren Innenrund-, Außenrund- und Planschleifen umgesetzt werden.

    mehr Info
  • © Fraunhofer IWU

    Die präventive Unrundbearbeitung durch adaptronisches Formhonen ermöglicht die Herstellung von definierten Vorhaltekonturen zur Kompensation von Zylinderverzügen im Betrieb der Hubkolbenmaschine. Dabei wird durch Auslenkung der integrierten Piezoaktoren eine hochdynamische Schneidenzustellung realisiert und durch die Nutzung des maximalen Aktorikpotenzials die geforderte Produktivität für eine Serienfertigung dargestellt.

    mehr Info
  • Ziel des Projekts ist die Entwicklung eines Mess- und Regelungskonzeptes hinsichtlich des Randschichtzustandes für das Schleifen. Realisiert wird die In-Prozess-Überwachung durch das mikromagnetische Prüfverfahren Barkhausenrauschen (BHR). Hierdurch ist die Möglichkeit gegeben, auf Störgrößen wie einen Schleifkörperverschleiß oder eine unterschiedliche Aufmaßverteilung am Werkstück während des Schleifens zu reagieren.

    mehr Info