Fraunhofer IWU vs. Corona

3D-gedrucktes Notfall-Beatmungssystem mit integrierter Elektronik und Sensorik

© Next3D

Es wurde der Prototyp eines 3D-gedruckten Notfall-Beatmungssystems auf Basis eines biokompatiblen und dampfsterilisierbaren Kunststoffs realisiert. Elektronik und Sensorik wurden integriert, damit die wichtigsten Parameter der maschinellen Beatmung eingestellt und überwacht werden können. Das System alarmiert die klinischen Anwender im Falle einer Unterbrechung. Mit einem Lungenphantom wurde das System unter realistischen Bedingungen erfolgreich mit Medizinern getestet.

 

3D-gedruckte Atemschutzmasken mit wechselbarem Filter

© Fraunhofer IWU/FKO

Am Fraunhofer-Kunststoffzentrum Oberlausitz in Zittau wurde eine wiederverwendbare Atemschutzmaske entwickelt und per additiver Fertigung mittels eines selektiven Lasersinterprozesses aus Polyamid gefertigt. Aktuell können wöchentlich ca. 150 bis 200 Masken hergestellt werden. Für deutlich höhere Stückzahlen arbeiten die Fraunhofer-Forscherinnen und -Forscher an einer Spritzgussvariante der Atemschutzmasken.

 

3D-gedruckte Verschlusskappen für Sterilisationsflaschen

© Next3D

Es wurden einsatzfähige 3D-gedruckte Verschlusskappen für dringend benötigte Sterilisationsflaschen gefertigt. Innerhalb von vier Tagen konnten bereits 440 Verschlusskappen an die Apotheke der Universitätsklinik Leipzig übergeben werden.

 

3D-gedruckte Einzelteile für Gesichtsschutzschilde

© Fraunhofer

Fraunhofer hat über die Allianz GENERATIV 3D-gedruckte Einzelteile für mehr als 550 Schilde zum Schutz vor Tröpfcheninfektionen beigesteuert: Kopf- bzw. Visierhalterungen und Visierkrümmer, die bei »MGA Medical« mittels Gummibändern und Klarsichtfolien zu einsatzfähigen Schilden komplettiert wurden.

 

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