Fraunhofer IWU vs. Corona

3D-gedrucktes Notfall-Beatmungssystem mit integrierter Elektronik und Sensorik

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Es wurde der Prototyp eines 3D-gedruckten Notfall-Beatmungssystems auf Basis eines biokompatiblen und dampfsterilisierbaren Kunststoffs realisiert. Elektronik und Sensorik wurden integriert, damit die wichtigsten Parameter der maschinellen Beatmung eingestellt und überwacht werden können. Das System alarmiert die klinischen Anwender im Falle einer Unterbrechung. Mit einem Lungenphantom wurde das System unter realistischen Bedingungen erfolgreich mit Medizinern getestet.

 

Wiederverwendbare Mund-Nasen-Masken aus der Oberlausitz mit geringem Atemwiderstand

Im Frühjahr 2020 entwickelte das Fraunhofer-Kunststoffzentrum Oberlausitz (FKO) in Zittau eine 3D-gedruckte Atemschutzmaske mit wechselbarem Filter, weil zu Beginn der Corona-Pandemie die Versorgungslage bei professionellen Schutzmasken sehr angespannt war. Parallel begann die Entwicklung einer sicheren, wiederverwendbaren Atemschutzmaske für die Serienproduktion in Deutschland. Sie schützt bei geringerem Atemwiderstand besser als gängige FFP2-Masken, lässt Brillen nicht beschlagen und verfügt über einen umweltfreundlichen Wechselfilter. Seit Jahresbeginn 2021 kann die ›O-Mask‹ erworben werden.

 

3D-gedruckte Verschlusskappen für Sterilisationsflaschen

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Es wurden einsatzfähige 3D-gedruckte Verschlusskappen für dringend benötigte Sterilisationsflaschen gefertigt. Innerhalb von vier Tagen konnten bereits 440 Verschlusskappen an die Apotheke der Universitätsklinik Leipzig übergeben werden.

 

3D-gedruckte Einzelteile für Gesichtsschutzschilde

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Fraunhofer hat über die Allianz GENERATIV 3D-gedruckte Einzelteile für mehr als 550 Schilde zum Schutz vor Tröpfcheninfektionen beigesteuert: Kopf- bzw. Visierhalterungen und Visierkrümmer, die bei »MGA Medical« mittels Gummibändern und Klarsichtfolien zu einsatzfähigen Schilden komplettiert wurden.

 

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