Leitprojekte

Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik

© Fraunhofer IWU

Maschinen- und Automobilbauinitiative Next Economy (MAINE)

Der Forschungsverbund MAINE wurde auf gemeinsame Initiative des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, des Volkswagen Konzerns und des Fraunhofer IWU gegründet. Seit 2002 arbeiten mehrere Volkswagen-Werke sowie vorwiegend sächsische Automobilzulieferer und Maschinenbauunternehmen gemeinsam an innovativen technologischen Lösungen mit dem Ziel eines Technologievorsprunges zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit. Die Zeit seit der Gründung ist durch drei Phasen mit unterschiedlicher Grundausrichtung der Projekte gekennzeichnet, die unter Federführung des Volkswagen Sachsen GmbH und koordiniert durch das Fraunhofer IWU in Chemnitz erfolgreich durchgeführt wurden. Mehr als zwanzig Unternehmen haben an den Verbundprojekten mitgewirkt. Es wurden Themen wie die rückstandsfreie Motorenfertigung, Leichtbaukomponenten für Karosserie und Antriebsstrang und Laserschweißprozesse im Karosseriebau untersucht und optimiert. Ein unter Umwelt- und wirtschaftlichen Aspekten bedeutsames Projekt war die komplette Trockenbearbeitung von Präzisionsbauteilen.

Die dritte Projektphase der Forschungsinitiative MAINE lief im Wesentlichen bis 2010. Vom Volkswagen Konzern wurden gemeinsam mit sächsischen Unternehmen und dem Fraunhofer IWU umfangreiche Mittel – unterstützt durch die sächsische und europäische Förderung – in die Technologieforschung für den Automobilbau investiert. Zu den Schwerpunkten dieser Phase gehörte neben anderen aktuellen Themen ein komplexes Forschungsprojekt zur Verarbeitung höchstfester Stähle. Ausgehend von der Untersuchung materialphysikalischer Grundlagen über die Entwicklung innovativer und kostengünstiger Trenn- und Fügeverfahren wurden die neu entwickelten Technologien bis zur Serienreife geführt.

Gegenwärtig wird die vierte Projektphase der Forschungsinitiative MAINE konzipiert.